Alles über unseren Verein Hilfreiches für Beginner Immer wichtig: das Wetter ! Die Fernsteuerung Vorab: Bis vor kurzem gab es zum Steuern von Flugmodellen nur die dafür reservierte Frequenz 35MHz (Megahertz). Diese Frequenz wurde in Kanäle unterteilt, damit mehrere Modelle auf verschiedenen Kanälen gleichzeitig geflogen werden konnten. Trotzdem gab es immer wieder Doppelbelegungen, die dann im schlimmsten Fall zu Abstürzen führten. Auch taucht immer mehr Spielzeug auf, das von 35MHz gebrauch macht. Seit einiger Zeit gibt es auch für Modellbauer die 2.4GHz (Gigaherz) -Technik. Diese für den Modellsport relativ neue Frequenz nutzt Techniken aus dem PC-WLAN-Bereich. Kanal-Doppelbelegungen werden automatisch vermieden, die Funkstrecke zum Modell lässt sich nicht mehr so einfach durch Umwelteinflüsse stören. Bei einigen Lösungen gibt es auch einen Rückkanal, so dass Informationen  vom Modell empfangen werden können. Während sich bei 35MHz die Empfänger der verschiedenen Hersteller untereinander kombinieren lassen, ist dies bei 2.4GHz nicht möglich. Hier ist man dann auf einen Hersteller festgelegt. Bei den Sendern gibt es sowohl Modelle mit integrierter 2.4GHz- Technik als auch Module für ältere Sender zum Nachrüsten. Systeme kommen von Fa. Robbe (FASST), Spektrum (DSM2), HoTT (Graupner) und  in Zukunft auch von weiteren Herstellern. Die Funktion: Eine Fernsteuerung besteht aus einem Sender und einem Empfänger, zwischen denen eine Funkverbindung hergestellt wird. Ziel ist es, die Steuerbewegungen des Piloten an das Modell zu übertragen. Am Sender dienen die Steuerknüppel als Sensor, im Modell geben Servos diese Steuerbewegungen an die Steuerelemente am Modell weiter. Die Auswahl: Fernsteuerungen unterscheiden sich in der Anzahl der steuerbaren Funktionen (Kanäle) als auch in den Einstell- und Programmiermöglichkeiten. Dies reicht von der Justage der Servos über umschaltbare Steuerwege bis hin zu komplexen Mischfunktionen. Für den Start reichen 3-4 Kanäle und die Möglichkeit, die Laufrichtung der einzelnen Funktionen umkehren zu können (Servo-Reverse). Alles weitere ist komfortables Beiwerk und erleichtert einem das spätere Modellbauerleben. Beachten sollte man, dass der Sender das zentrale Bedienelement ist, er muss in Ausstattung und Ergonomie zum Piloten passen. Es wird weiterhin unterschieden in Hand- oder Pultsender. Der Handsender ist sehr kompakt und wird (wie der Name schon sagt) in der Hand gehalten, alle Bedienelemente sind so angeordnet, das sie, obwohl wir ja den Sender festhalten müssen, mit den Fingern erreichbar sind. Die Steuerknüppel werden von den meisten mit den Daumen betätigt. Piloten mit Handsendern berichten von einer schnelleren Reaktion durch die Daumensteuerung. Der Pultsender hingegen wird mit einem Gurt um den Hals getragen und ist etwas ausladender, damit die Hand aufgelegt werden kann. Die Knüppel können nun mit Daumen und Zeigefinger gehalten werden. Piloten mit Pultsendern berichten von einer höheren Steuerpräzision. Wie in vielen anderen Punkten auch, muss man hier seine persönliche Vorliebe "erfliegen", eine Empfehlung kann es hier nicht geben. (Ich persönlich bin früher Handsender geflogen und bin jetzt auf Pultsender umgestiegen, indem ich den Handsender in ein Pult eingelegt habe…) Vor dem Kauf sollte noch darauf geachtet werden, in welchem "Mode" die Fernsteuerung betrieben werden kann. Als Mode wird die Belegung der Knüppel bezeichnet, vorwiegend ob man das Gas lieber mit dem rechten (Mode1) oder linken (Mode2) Knüppel steuert. Bei einfacheren Sendern liegt der Mode durch den Kauf fest, bei anderen lässt sich der Mode frei einstellen. Diese Belegung sollte man nach seinem eigenen Gefühl aussuchen, ein Richtig/Falsch gibt es hier nicht. Es bietet sich an, sich im Verein umzuschauen wie die Mehrheit bzw. der Fluglehrer fliegt, dann wird es bei Hilfestellungen einfacher. Einkaufstipp: Einsteiger: Spektrum DX5e Set 2.4GHz - 99EUR Mittelklasse: Spektrum DX6i - 170EUR Mittelklasse: Futaba FF7 - 250EUR